Archiv | Februar, 2015

Peter Funk-Ziert geb. 5.2.1909 in Köln, erschossen 29.12.1937 in Moskau

5 Feb
Plakat mit Foto für die Gedenkwand während der "Woche des Gewissens", angefertigt von P. Funk-Zierts Tochter Tatjana Sagorje mit dem Aufruf an alle, die ihren Vater kannten, sich bei ihr zu melden. Moskau, November 1988. Quelle: Archiv NIPZ "Memorial".

Plakat mit Foto für die Gedenkwand während der Woche des Gewissens, angefertigt von P. Funk-Zierts Tochter Tatjana Sagorje mit dem Aufruf an alle, die ihren Vater kannten, sich bei ihr zu melden. Moskau, November 1988. Quelle: Archiv NIPZ Memorial.

05.02.1909

In Troisdorf bei Köln in Arbeiterfamilie geboren.
Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes, Mitglied der KPD, politischer Flüchtling (wegen Sabotage im Betrieb).

1933

Emigration in die UdSSR auf nachdrücklichen Wunsch der Komintern. Arbeitet als Schlosser in einem Moskauer Betrieb.

August 1937

Verhaftung

23.12.1937

Verurteilung durch eine so genannte „Dwoika“ (Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft) wegen „Spionage, Diversion, terroristischer und konterrevolutionärer Tätigkeit zugunsten Deutschlands und Verrats heimlicher Spionagekenntnisse an den deutschen Geheimdienst“ zum Tod durch Erschießen.

29.12.1937

In Moskau erschossen und auf dem Friedhof Butowo beigesetzt.
An die Verwandten ergeht die Mitteilung über ein Strafmaß von 10 Jahren Lagerhaft ohne Recht auf Briefwechsel.

Sie erhalten später eine Todesurkunde mit dem gefälschten Todesdatum vom 22.01.1942.

11.11.1957

Rehabilitierung

Plakat mit Foto für die Gedenkwand während der „;Woche des Gewissens“ angefertigt von P. Funk-Zierts Tochter Tatjana Sagorje mit dem Aufruf an alle, die ihren Vater kannten, sich bei ihr zu melden. Moskau, November 1988.
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