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Wilhelm Bode. Sylvester 37 in der UdSSR verhaftet, verurteilt und erschossen

31 Dez
Gleich vier Wikipedia-Artikel gibt es über Wilhelm Bode(s): den Pfarrer, den Forstwissenschaftler, den „Goethe-Bode“ und den „Kunst-Bode“, der das 'von' im Namen trägt.
Über den Arbeiter Wilhelm Bode aus Molsdorf bei Erfurt findet sich nichts. ( Fast) nirgends. Dabei war der Erfurter Sowjetfreund nach seinem Exil in die UdSSR im Jahr 1932 sogar als Erfinder tätig.
Fünf Jahre später setzte in der Sylvesternacht ein Genickschuss eines NKWD-Soldaten seinem 35-jährigem Leben ein Ende. ( Alles an einem Tag: Festnahme, Verurteilung und Exekution)
Es gibt kein Museum mit seinem Namen, wie das Bode-Museum seines Namens-Vetters auf der Berliner Museums-Insel, keinen Stolperstein, keine wikipedia-Artikel.
Gibt es bald in Thüringen eine Erinnerung an ihn?
 
Bode, Wilhelm (Vater Michael), geb. 1902 in Molsdorf, aus einer Arbeiterfamilie; seit 1932 in der UdSSR, Ingenieur und Erfinder im »Pavlov«-Motorenwerk Nr. 26 in Rybinsk, später Meister im C ˇeljabinsker Traktorenwerk. Verhaftet am 31. Dezember 1937; beschuldigt der Spionage sowie der Schädlings- und Diversionsarbeit, am 31. Dezember zum Tode verurteilt und in der Silvesternacht erschossen. Rehabilitiert am 17. Juni 1957.
Quelle: wie die meisten Angaben dieses Blogs:
 
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